Mobilitätshilfen

Für Passagiere, die eine Mobilitätshilfe benötigen oder mit ihrer eigenen Mobilitätshilfe unterwegs sind, haben wir weitere Details zusammengestellt, die Sie zur Planung Ihrer Reise benötigen.

Auf dieser Seite

Wir legen großen Wert auf Ihren Komfort und verstehen, dass einige Kunden während der Reise zusätzliche Unterstützung benötigen, um diese möglich zu machen. 

Gehhilfen, Krücken und Gehwagen

Bei Bedarf können Sie gerne Gehhilfen und Krücken mit in die Flugzeugkabine bringen. Sie können diese verwenden, um zum Abflugsteig und an Bord des Flugzeugs zu gelangen, wo sie in einem Gepäckfach über dem Sitz  oder einem alternativen Stauraum verstaut werden.

Wenn Ihre Gehhilfe zusammenklappbar ist und von der Kabinencrew sicher verstaut werden kann, kann auch diese in der Flugzeugkabine verstaut werden. Aus Sicherheitsgründen können nicht zusammenklappbare Gehhilfen nicht mit in die Flugzeugkabine genommen werden. Sie können diese beim Check-in bei unseren Mitarbeitern hinterlassen und dann in einem Qantas-Rollstuhl oder einem „People Mover“ zum Abflugsteig gebracht werden.

Alternativ kann Ihre Gehhilfe auch zum Abflugsteig gebracht werden, wo sie zur Verstauung im Laderaum des Flugzeugs übergeben werden kann. Unsere Mitarbeiter werden Sie beim Check-in darüber informieren, ob Ihre Gehhilfe zusammen mit Ihrem Gepäck überprüft werden muss.

Mobilitätshilfen beantragen

Falls Sie oder eine Reisebegleitung einen Rollstuhl verwenden, Schwierigkeiten mit weiten Entfernungen oder dem Steigen der Flugzeugtreppen haben bzw. Hilfe beim Hinsetzen im Flugzeug benötigen, können wir Ihnen dabei helfen, zum Gate zu gelangen, in das bzw. aus dem Flugzeug ein- und auszusteigen oder zu Ihrem Sitzplatz zu gelangen, einschließlich eines Rollstuhls.

Falls Sie Unterstützung benötigen, müssen Sie uns mitteilen, welche Unterstützung Sie brauchen und ob Sie Ihre eigene Mobilitätshilfe mitbringen.

Sie können uns wissen lassen, welchen Grad der Betreuung Sie benötigen, indem Sie die folgenden IATA Flughafen-Codes referenzieren: 

Rollstühle und andere Mobilitätshilfen

Für Passagiere, die auf einem internationalen Flug mit dem Airbus 380 oder der Boeing 787 reisen, kann ein persönlicher und manuell-zerlegbarer Klapprollstuhl (insgesamt einer, nicht pro Passagier) in einer speziellen Stauposition in der Flugzeugkabine verstaut werden. Dies kann beim Check-in am Flughafen angefragt werden und wird nach Verfügbarkeit vergeben.

Die Gehhilfe muss hierfür im eingeklappten Zustand in den Lagerplatz mit Abmessungen von 33 cm x 91 cm x 106 cm passen, und darf nicht mehr als 30,9 kg wiegen. Ist der Platz zum Verstauen bereits belegt, werden alle anderen Mobilitätshilfen der Fahrgäste im Laderaum verstaut.

  • Bei allen anderen Flugzeugtypen und Strecken dürfen die Passagiere ihre eigenen Mobilitätshilfen nicht mit in die Flugzeugkabine nehmen.
  • Sie können Ihre Mobilitätshilfe am Check-in oder am Abflugsteig abgeben, wo Ihnen eine entsprechende Hilfe geboten wird.
  • Nach Möglichkeit können Sie sich Ihre Mobilitätshilfe in die Lounge am Flugsteig liefern lassen oder sie an der Gepäckausgabe abholen.
  • Wenn Sie mit einem Schmalrumpfflugzeug reisen, muss Ihre Mobilitätshilfe die vorgegebenen Abmessungen erfüllen, wenn sie für diesen Flugzeugtyp angepasst oder hierfür aufgeschlüsselt  wird.

Obwohl alle angemessenen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, bleiben Sie für den Abschluss einer Versicherung im Zusammenhang mit der Beförderung Ihrer Mobilitätshilfe doch selbst verantwortlich.

Wenn Sie mit einer batteriebetriebenen Mobilitätshilfe reisen, müssen hierfür eine Genehmigung für Gefahrgut einholen.

Gehhilfen, Krücken und Gehwagen

Bei Bedarf können Sie gerne Gehhilfen und Krücken mit in die Flugzeugkabine bringen. Sie können diese verwenden, um zum Abflugsteig und an Bord des Flugzeugs zu gelangen, wo sie in einem Gepäckfach über dem Sitz  oder einem alternativen Stauraum verstaut werden.

Wenn Ihre Gehhilfe zusammenklappbar ist und von der Kabinencrew sicher verstaut werden kann, kann auch diese in der Flugzeugkabine verstaut werden. Aus Sicherheitsgründen können nicht zusammenklappbare Gehhilfen nicht mit in die Flugzeugkabine genommen werden. Sie können diese beim Check-in bei unseren Mitarbeitern hinterlassen und dann in einem Qantas-Rollstuhl oder einem „People Mover“ zum Abflugsteig gebracht werden.

Alternativ kann Ihre Gehhilfe auch zum Abflugsteig gebracht werden, wo sie zur Verstauung im Laderaum des Flugzeugs übergeben werden kann. Unsere Mitarbeiter werden Sie beim Check-in darüber informieren, ob Ihre Gehhilfe zusammen mit Ihrem Gepäck überprüft werden muss.

Größenbeschränkungen für Mobilitätshilfen

Gemäß den Empfehlungen des Herstellers und um das Risiko einer Beschädigung Ihrer Mobilitätshilfe zu verringern, müssen alle Elektrorollstühle, einschließlich der elektrizitätsunterstützter Rollstühle, in aufrechter Position (eingeklappt oder aufgeklappt) und im Freilaufbetrieb reisen. Um diese Anforderung zu erfüllen, gelten Größenbeschränkungen für die Akzeptanz von Mobilitätshilfen in unseren Flugzeugen.

Alle manuellen Rollstühle müssen in aufrechter Position (eingeklappt oder ausgeklappt) die Vorgaben der Größenbeschränkungen erfüllen. Wenn der Rollstuhl zwar innerhalb der Größenbeschränkungen liegt, diese Vorgabe aber nicht in der aufrechten Position erfüllt, kann der Rollstuhl nur transportiert werden, wenn er weniger als 32 kg wiegt und der Hersteller bestätigt hat, dass der Rollstuhl auf der Seite gelagert und transportiert werden kann. Andernfalls muss der Rollstuhl, der transportiert werden soll, die Vorgaben auch in der aufrechten Position erfüllen.

Maximale Abmessungen (im angepassten Zustand)

Beschränkungen der maximalen Größe für Rollstühle nach dem Flugzeugtyp
Flugzeugtyp Breite Höhe Länge
Großraumflugzeug
Airbus 330, A380, Boeing 747 und Boeing 787 150 cm
160 cm
150 cm
Schmalrumpfflugzeug
Boeing 737 100 cm
84 cm
125 cm
Bombardier Dash 8 85 cm
130 cm
115 cm
Boeing 717 129 cm
69 cm
100 cm
Fokker 100 125 cm
63 cm
125 cm

Wenn Sie einen Flug mit einem Schmalrumpfflugzeug gebucht haben und Ihre Mobilitätshilfe nicht die Vorgaben für die zulässigen Dimensionen erfüllt (auch nicht im angepassten oder demontierten Zustand), bieten Ihnen unsere Verkaufsberater nach Möglichkeit einen Alternativflug an, der mit einem geräumigeren Großraumflugzeug durchgeführt wird.

Alternativ können Sie vielleicht auch mit einer alternativen Mobilitätshilfe reisen, wie z.B. einem manuellen Rollstuhl, der die Vorgaben für die Abmessungen in einem Schmalrumpfflugzeugs erfüllt.

Mobilitätsausrüstung als Freigepäck

Ihre Mobilitätsausrüstung umfasst sowohl Mobilitätshilfen als auch Hilfsgeräte hierzu. Der Begriff Mobilitätshilfen umfasst (ist aber nicht beschränkt auf) Gegenstände wie Rollstühle (Tages- oder Sport-), Elektrorollstühle und Elektroroller.

Zusätzlich umfasst der Begriff der Hilfsgeräte (ist aber nicht beschränkt auf) Gegenstände wie Gehhilfen, Hebezeuge, aufblasbare Druckkissen, Duschstühle und Nachtstühle.

Bitte beachten Sie:

  • Bis zu zwei (2) Mobilitätsausrüstungen pro Person werden zusätzlich zu Ihrem anderen aufgegebenen Gepäck kostenlos als aufgegebenes Gepäck mitgeführt.
  • Keine der beiden darf 32 kg überschreiten, wobei Mobilitätsgeräte, die im Freilaufbetrieb in aufrechter Position fahren können, hiervon ausgenommen sind.
  • Gegenstände über 32 kg, die im Freilaufbetrieb nicht in aufrechter Position fahren können, müssen als Fracht zu Standardfrachttarifen befördert werden.
  • Die Ausrüstung muss für Ihren eigenen Gebrauch bestimmt sein und muss die Vorgaben der oben genannten Abmessungen einhalten.
  • Wenn Sie mehr als zwei Mobilitätshilfen einchecken möchten, werden die zusätzlichen Teile als Teil Ihres aufgegebenen Gepäcks angesehen, und bei Überschreitung des für Sie geltenden Freigepäcks entsprechende Übergepäckgebühren erhoben.
  • Nur bei USA-Flügen: Bitte beachten Sie, dass Kunden mit einer Behinderung eine unbegrenzte Anzahl Mobilitätsausrüstungen mitnehmen dürfen, und diese nicht auf die Freigepäckmenge des Handgepäcks oder des aufgegebenen Gepäcks angerechnet werden.

Ärztliches Attest

Im Allgemeinen benötigen Passagiere mit eingeschränkter Mobilität kein ärztliches Attest, um zu fliegen. Dennoch gibt es Fälle, in denen bestimmte Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden sollten, und es ist ratsam, sich in jedem Fall mit Ihrem Arzt in Verbindung zu setzen, wenn Sie mit einer bestimmten Behinderung fliegen.

Falls Sie eine Mobilitätseinschränkung haben, benötigen Sie nur ein ärztliches Attest, wenn:

  • Ihre Behinderung neu ist (d. h. innerhalb von sechs Wochen vor der Reise eingetreten ist) oder instabil ist (d. h. sich innerhalb von sechs Wochen vor der Reise verändert hat)
  • Ihr Zustand sich während des Fluges verschlechtern kann
  • Ihr Zustand sich aufgrund einer Abnahme des Sauerstoffgehalts in der Flugzeugkabine oder einer Abnahme des Kabinendrucks verschlechtern kann.

Obwohl die Annahme von Kunden mit Mobilitätseinschränkungen auf Reisen in der Regel kein ärztliches Attest erfordert, behalten wir uns in Fällen, in denen wir die spezifischen medizinischen Bedürfnisse eines Kunden nicht erfüllen können, das Recht vor, die Teilnahme an der Reise zu verweigern. Sehen Sie sich hierzu unsere Reisemedizinischen Unbedenklichkeitsrichtlinien (PDF) für weitere Informationen an.

Am Flughafen

Unsere  Broschüre mit Hinweisen für Fluggäste (PDF) erläutert den Transferprozess, wenn Sie innerhalb Australiens reisen. Diese sind auch an den Check-in-Schaltern in allen Flughäfen innerhalb Australiens erhältlich.

An allen unseren Terminals innerhalb Australiens können wir unsere Unterstützung mit Mobilitätshilfen von der Bordsteinkante an anbieten, sofern Rollstühle und Personal zur Verfügung stehen. Aufgrund von Arbeitsschutz- und Sicherheitsbestimmungen können wir keine Unterstützung beim Personentransfer von und zu Fahrzeugen anbieten. Bei der Ankunft am Flughafen muss der Passagier von jemandem begleitet werden, der unser Personal darauf hinweisen kann, dass ein Rollstuhl an der Bordsteinkante erforderlich ist.

Unsere Rollstühle sind nicht zur Benutzung auf den Parkplätzen der Flughäfen zugelassen.

Um Ihnen ein angemessenes Maß an Unterstützung bieten zu können, sollten Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität genügend Zeit für den Check-in und das Boarding einplanen.

Falls Ihre Mobilitätshilfe angepasst oder demontiert werden muss, sind Sie für den Auf- und Abbau Ihrer Mobilitätshilfe selbst verantwortlich. Wenn hierzu Hilfe benötigt wird, wird das Bodenpersonal des Flughafens Sie bitten, den Aufbau oder die Demontage Ihrer Mobilitätshilfe(n) zu erklären, anzuweisen und zu überwachen. Dies kann das Trennen und Anschließen der Batterie gemäß den Anforderungen der Vorschriften für Gefahrgut beinhalten.

Check-in

Für Abflüge innerhalb Australiens müssen Passagiere, die Unterstützung mit ihrer Mobilitätshilfe benötigen, zu den folgenden Zeitpunkten am Flughafen sein:

  • 60 Minuten vor Abflug am Terminal für Inlandsflüge
  • mindestens 2 Stunden vor Abflug am Terminal für internationale Flüge (unabhängig davon, ob es sich bei der bevorstehenden Reise um einen nationalen oder den internationalen Sektor eines internationalen Fluges handelt).

Für Abflüge von Flughäfen in Übersee wenden Sie sich bitte an das Qantas Büro vor Ort, und planen Sie zusätzlich zur normalen Check-in-Zeit weitere 30 Minuten ein.

Passagiere können ihre Mobilitätshilfe am Check-in oder am Abflugsteig abgeben. Falls Sie sich dafür entscheiden, Ihre Mobilitätshilfe beim Check-in abzugeben, werden Sie zu einem unserer Rollstühle gebracht und von einem Mitarbeiter zum Abflugsteig begleitet.

Boarding

Falls Sie sich dafür entscheiden, Ihre Mobilitätshilfe am Abflugsteig abzugeben, müssen Sie den Check-in vornehmen, alle Sicherheits- und Einreiseformalitäten erledigt haben (soweit das für Sie zutrifft) und sich zum Abflugsteig zu folgenden Zeitpunkten begeben:

  • 40 Minuten vor Abflug am Terminal für Inlandsflüge
  • 60 Minuten vor Abflug am Terminal für internationale Flüge (unabhängig davon, ob es sich bei der bevorstehenden Reise um einen nationalen oder den internationalen Sektor eines internationalen Fluges handelt).

Dies ist notwendig, um sicherzustellen, dass wir ausreichend Zeit haben, Ihnen beim Einstieg in das Flugzeug zu helfen und Ihre Mobilitätshilfe in den Laderaum des Flugzeugs zu laden.

Falls Sie sich zu diesen ausgewiesenen Zeiten nicht am Abflugsteig befinden, ist es unter Umständen nicht möglich, Sie auf den von Ihnen gebuchten Flug mitzunehmen. In der Folge hiervon müssen Sie möglicherweise auf das nächste Angebot umgebucht werden, sofern dies möglich ist.

Für Reisen innerhalb Australiens erfolgt Ihr Transfer von und zu einem unserer Rollstühle oder Ihrem Flugzeugsitz über unsere hierfür zugelassenen Personenhebevorrichtungen. Hierzu gehören die Verwendung eines Hebegurts, eines Rutschbretts, eines Steiggürtels und eines Eagle-Lifters, wobei dies je nach Flughafen variieren kann.

Auf einigen Flughäfen, auf denen keine Fluggastbrücken für das Boarding zur Verfügung stehen, setzen wir Hochliftfahrzeuge für diejenigen ein, die Mobilitätshilfen verwenden.